Auf unserem Planeten Erde leben gegenwärtig mehr als 6 Milliarden Menschen. Mit steigenden Ansprüchen an die Wohn- und Lebensverhältnisse und aufgrund zivilisatorischer Gewohnheiten nimmt der Energieumsatz ständig zu. Brennholz stellt für mehr als die Hälfte der Erdbevölkerung die einzige Energiequelle dar. Bis zu zwei Drittel des Holzes unserer Erde wird für Heizzwecke verbrannt und trägt entscheidend zur Luftverschmutzung und Klimaveränderung bei. Der technische Fortschritt kann die Zunahme infolge des Bevölkerungswachstums kaum bremsen. Gegenmaßnahmen müssen daher wirkungsvoll von Großverbrauchern, in den Haushalten und beim Verhalten jedes einzelnen Menschen erfolgen. Dies sind weitreichende Änderungen, die uns alle betreffen. Hier ein Beispiel:

Altstadtviertel Schnoor
Bremer Altstadtviertel Schnoor

Zahlreiche Häuser in Bremens ältestem Stadtteil zeigen teilweise bis auf den heutigen Tag, wie die Menschen in früheren Zeiten wohnten, heizten und kochten. So ist im Schifferhaus, Stavendamm 15, im Erdgeschoss noch die offene Feuerstelle erhalten, wie sie seit dem Mittelalter üblich war. In einigen Häusern der Bremer Altstadt finden sich Einzelöfen zum Heizen und Kochen aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Im Laufe der Zeit wurde mit Holz, Braunkohle und Erdgas geheizt.

Zahlreiche Menschen hierzulande nutzen seit einigen Jahren wieder zunehmend die Holzfeuerung, teilweise geschieht das angesichts steigender Preise für Heizöl und Erdgas.
Was das uneingeschänkte Heizen mit Holz und fossilen Brennstoffen (Kohle, Koks usw.) in einer dichtbesiedelten Stadt bewirken kann, zeigte die Umweltkatastrophe 1952 in London.
Erstellt am 04.05.2006, zuletzt geändert am 25.04.2013